Das war deutlich: 17 Jugendliche folgten vor Ostern der Einladung aus dem Helferkreis zur Jugendraumwoche, einer gemeinsamen Woche – wie der Name schon sagt – im Jugendraum. 17 Mädels und Jungs, so viele wie lange nicht mehr. Beim Start am Sonntagabend rannten die jungen Leute der Jugend fast die Türen ein. Erfreulich! Nicht für die Türen, aber umso mehr für die Jugendlichen selbst. Auch drinnen im großen Raum bot sich ein ähnliches Bild: Keine Ecke, in der kein Schlafsack lag. Isomatten, die Couch, mancher besonders Hartgesottene rückte selbst Stühle zusammen, um darauf zu übernachten. Und wann hat man als Ü16 schon die Möglichkeit, mal auf Tante Gabis Frohe-Herrgottstunde-Matratzen zu schlafen? Was sich abstrakt anhört, es ist ein Beleg dafür, wie viel Spaß die Jugendlichen hatten.
Auch so stand einiges auf dem Plan. Morgens aufstehen und unter die Dusche, Frühstück und ein kurzes Gebet für den Tag. Danach in die Schule oder auf den Weg zur Arbeit, mittags im Jugendraum oder anderswo Essen. In den Verein oder noch mal nach Hause und dann wieder in die Jugend. Abwechslungsreich also. Wie auch das Abendprogramm: Unterhalten, Kochen, Schularbeiten, gemischt mit klassischen Diensten – wie dem charakteristischen Brötchenholen bei Strobels. Abendrunden, selbst vorbereitet wie alles andere, waren täglich Ruheimpuls und Ausklang in einem, besonders schön in der neuen Ikonenkapelle. Insgesamt ein wirklich lohnendes Erlebnis. Mit 17, die bereit waren, dafür eine Woche auszuziehen, umso mehr. Solche Zahlen sind erfreulich und sprechen vor allem für eine gute Gemeinschaft unter den Jugendlichen. Sie zeigen, dass das Konzept stimmt bei der Woche im Jugendkeller. Und eins ist jetzt schon sicher wie das Amen im Geschoss obendrüber: Fortsetzung folgt, hoffentlich ebenso erfolgreich!
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